Auf den Berggipfeln, im Dorf und auch in der Kirche können die Alphornbläser bewundert werden. Unvergessliche Hörerlebnisse inmitten traumhafter Natur erwarten den Zuhörer. Die Klänge dieses außergewöhnlichen Instrumentes reichen 5 bis 10 Kilometer weit.
Das Alphorn gilt landläufig als Schweizer Nationalinstrument und wird in der Schweiz auch häufig als "Ihre Erfindung" ausgegeben. Tatsächlich ist heute nicht mehr nachzuvollziehen, wo der Ursprung dieses Instrumentes liegt. Zurückzuführen ist es wohl auf ein recht kurzes Holzrohr, das verschiedene Funktionen hatte: Verscheuchen von wilden Tieren, Feinden und Dämonen, gegenseitige Verständigung und Nachrichtenübermittlung, als Hilfsmittel für Hirten zum Treiben und Lenken des Vieh.
Die heutigen Alphörner sind im Durchschnitt 3,5 m lang und können 12 Töne spielen. Für die Erzeugung der verschiedenen Töne ist einzig der Atemdruck und die unterschiedliche Lippenspannung verantwortlich. Andere Hilfsmittel, wie Löcher oder Klappen gibt es nicht. Alphörner spielt man nicht nur in der Schweiz, in Deutschland oder in Österreich, sonder auch in den USA, in Kanada und Janpan. Hierbei fasziniert wahrscheinlich vor allem die Einfachheit und Natürlichkeit des Naturinstrumentes.